ORGANISATION UND BETRIEB
Vision Zwingli ist langfristig institutionell verankert und professionell organisiert. Die Stiftung Vision Zwingli trägt die strategische Verantwortung, während spezialisierte Partner die Entwicklung und Umsetzung des Projekts unterstützen. Für den späteren Betrieb wird ein eigenständiges professionelles Betriebsmodell weiterentwickelt.
Trägerschaft
Trägerin von Vision Zwingli ist die Stiftung Vision Zwingli. Sie wurde 2026 von drei Stifterinnen gegründet:
- Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St. Gallen
- Politische Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann
- Toggenburg Tourismus
Damit verbindet die Stiftung kirchliche, kommunale und touristische Perspektiven und schafft die institutionelle Grundlage für die langfristige Entwicklung und Sicherung von Vision Zwingli.
Strategische Führung
Die strategische Führung liegt beim Stiftungsrat. Als oberstes Organ trägt er die Gesamtverantwortung für die Stiftung und steuert deren langfristige Ausrichtung.
Dem Stiftungsrat gehören an:
- Martin Schmidt, Präsident
- Bruno Fläcklin
- Thomas Diezig
- Heiner Graf
- Christoph Sigrist
- Sibylle Forrer
- Marcus Gretener
Projektorganisation
Für die Entwicklung und Umsetzung von Vision Zwingli arbeiten ausgewiesene Partner aus Architektur, Szenografie und Projektentwicklung zusammen:
- Peter Zumthor: Architektonisches Leuchtturmprojekt
- Allen + Crippa: Ergänzendes räumlich-architektonisches Projekt rund um Geburtshaus und theologisches Fundament
- Aroma: Dramaturgie und Inszenierung des Gesamtprojekts einschliesslich Zumthor-Bau
- ProAct: Projektleitung, Gesamtkoordination, Projektsteuerung, Betriebsgrundlagen, Finanzierungsvorbereitung und Schnittstellen
Betrieb
Für den späteren Betrieb wird eine separate Betriebsgesellschaft als wahrscheinliches Modell weiterentwickelt. Sie soll Angebote, Personal, Vermarktung, Veranstaltungen und Tagesbetrieb professionell verantworten. Die Stiftung bleibt langfristige strategische Trägerin.
Das Betriebsmodell basiert auf einem breiten Angebotsmix. Einnahmen sollen insbesondere aus Eintritten, Führungen, Veranstaltungen, Konzerten, Shop und weiteren betrieblichen Angeboten entstehen. Ergänzend soll der Betriebs- und Substanzerhaltungsfonds mit seinen Erträgen zur langfristigen Stabilität beitragen.